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Heimchroniken

Das Leben gestaltete sich in jedem Kinderheim anders. Jede Einrichtung hat ihre eigene Geschichte. Manche dieser Einrichtungen boten den ihnen anvertrauten Kindern einen tatsächlichen Schutz und gute Lebenschancen. Viele Ein- richtungen haben dies jedoch nicht vermocht.

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Einführung

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Auf dieser Seite wollen wir Heimchroniken und die Geschichte von Heimeinrichtungen dokumentieren. Manche dieser Einrichtungen haben im Prozess der Aufarbeitung solche Chroniken verfasst. Aber von den meinsten fehlen Informationen.
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Die "Chroniken" fallen sehr unterschiedlich aus. Manchen sind umfangreich, machen sind kurz und knapp. Wir versuchen mit Hilfe der Zeitzeugen, möglichst von vielen Heimeinrichtungen kurze Geschichten zu erfassen.
           

 

Aus der Geschichte des Struveshofes

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Der Stuveshof war zu DDR-Zeiten, genauer zwischen 1950 und 1960 ein Jugendwerkhof. Dieser Jugendwerkhof hat aber eine lange Vorgeschicht, die bereits im Jahre 1917 anhebt.       Logo  

1887 Das als Schäferei genutzte Vorwerk wird von Berlin zur Anlegung von Riesel-feldern erworben.
1896 Auf dem Schäfer-Vorwerk wird eine Einklassenschule errichtet.
1905 Erstmalige offizielle Bezeichnung des Vorwerkes des Gutes Schenkendorf (heute Schenkenhorst) als "Vorwerk Struveshof".

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Aus der Geschichte des Jugendwerkhofes Burg - "August Bebel"

 
  

Der Jugendwerkhof ist nach einem der wichtigsten Gründer der deutschen Sozialdemokratie - Ferninand August Bebel  (1840-1930) - benannt. Er ist mit einer Kapazität von 240 Plätzen eine der größten in der DDR gewesen. Die ehemaligen Insassen führen regelmäßige Treffen durch und haben eine Heimchronik verfasst, die sie unter "weiterlesen" einsehen können. Der Link führt sie auf die Homepage von "www.jugendwerkhoftreffen - portal".

      ArrestzelleBurgJenig
 
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Kurze Informationen zum Kinderheim Bramow von Jürgen Schadach

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Im Heimatlas wird das Kinderheim Bramow als Hilfsschulheim geführt, dies ist soweit richtig, allerdings wurde es erst ab 1969 als solches betrieben.
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Vorher war es ein "normales" Kinderheim, nach dem Krieg wurde in dieser Villa eines Industriellen ein Heim betrieben. Erst für Kriegswaisen, dann für zurück-gelassene Kinder, deren Eltern in die Westzone geflüchtet sind und natürlich die auch noch heute üblichen Begründungen für eine Heimeinweisung.
Auf dem riesigen parkähnlichen Gelände befanden sich auch noch ein Vorschulkinderheim und ein Durchgangsheim für einen Jugendwerkhof.
Nach dem Trägerwechsel 1989/90 wurde das Heim in ein Kinderheim in Rostock-Lütten-Klein oder Lichtenhaben eröffnet. Akten, die Informationen über dieses Heim enthalten, könnten es Rostocker Stadtarchiv und im Jugendamt Rostock lagern.
Ich selber war im Kinderland Bramow von 1962 bis 1969. Musste dann zu einer Pflegemutter, da dieses Heim ein sogenanntes Hilfsschulheim werden sollte.
Bis dahin habe ich mich nie als Opfer gesehen, aber die Entscheidung mich aus dem gewohnten Umwelt zu reißen und mich zu einer Pflegemutter zu geben (ohne jede Kompetenz und tägliche Dankbarkeit erwartend), ließen mich meine Jahre im Kinderland Bramow als Paradies erscheinen.
Nun meine eigentliche Frage, wo gibt es noch Material zu diesem Kinderheim? Wo kann ich Kontakt zu Ehemaligen und Erziehern aufnehmen? Die Gebäude des ehemaligen Kinderheimes wurden gleich nach der Wende abgerissen. Ebenfalls wurde der wunderschöne Park und Baumbestand platt gemacht (wahrscheinlich um irgendwelche Ansprüche von eventuellen Nachkommen des Alteigentümers im Keime zu ersticken). Auf diesem Gelände befinden sich heute Anlagen der Firma Eurowasser.