»

Heimtypen

df

platz

platz

Das DDR-Heim- "System"

platz
platz
Die DDR-Heimpädagogik unterscheidet sich von der heutigen Pädagogik für stationäre Erziehungshilfen beträchtlich. Sie beruhte im Wesentlichen auf dem einen Unterschied von „schwer-„ und „normal-erziehbar“.
      Logo


Die Entscheidung für diesen Dualismus ist - im nachhinein - auch von Vertretern der DDR-Heimpädagogik als ein grober Fehler angesehen worden.
Das Einteilungsprinzip, das die Kinder in zwei Gruppen unterteilte, ist nicht allein ein sehr grobes Einteilungskriterium. Es ist auch nicht geeignet menschliche Gruppen zu charakterisieren, weil es die individuelle Lebenslage der Kinder verkennen muss. Es hat es den damaligen Pädagogen schwergemacht, in einem Teil der Kinder, nämlich in denen, die als "schwer-erziehbaren" klassifiziert wurde, die Schutz- und Hilfebedürftigkeit ihres Kindseins wahrzunehmen.
Vom Ministerium für Volksbildung wurde die Differenz institutionalisiert und gab die Schablone für die Einteilung der Heime ab. Das Heimsystem der DDR bestand aus zwei Grundtypen: Normalheime (für "normal-erziehbare" Kinder) und Spezialheime (für "schwer-erziehbare" Kinder).
Diese Kategorien sind wenig reflektiert worden, eine differenzierte Heimpädagogik ist in der DDR nur ansatzweise entwickelt worden. Die vermeintlich von Makaranko übernommene "Kollektiverziehung" schien den Bedarf an pädagogischer Reflexion abzudecken und bildete das Erziehungskonzept für b
eide Einrichtungstypen. Der Unterschied der Heimtypen bestand weniger in pädagogisch Konzepten, sondern eher in der Intensität ihrer Umsetzung. Die Heime unterschieden sich deshalb nicht in pädagogischer Hinsicht, sondern durch Stufen des Einordnungszwanges, der Entschiedenheit der Umsetzung des Geforderten, der Grade der Beteiligung des Einzelnen.
Auch bei Heimeinweisungen gab es keine klaren Kriterien. Häufig entschied die Frage, wohin ein Kind eingewiesen wurde, die Heimplatzkapazität.


             

 

Normalkinderheime für Kinder von 3. - 6. Lebensjahr

platz
platz

Unter Normalkinderheim verstand man Heime für Kinder mit sozialpädagogischen Problemen.

     

Logo

 

             

 

Konfessionelle Kinderheime

 
     
Im Gegensatz zum allgemeinen Wissensstand steht, dass es in der DDR - trotz des angestrebten Erziehungsmonopol des Staates auch eine Anzahl von Erziehungseinrichtungen in konfessioneller Trägerschaft gab. Das waren Heime, die von der Inneren Mission, der Diakonie oder der Caritas geführt wurden.
       
  Logo
Die Anzahl dieser Heime an kontinuierlich abgenommen, weil diese Einrichtungen staatlichen Repressioen ausgesetze waren und der SED-Staat versuchte, die Kirchen aus der Arbeit mit schulfähigen Kindern zu drängen. ....

             

 

Normalkinderheime für Kinder vom 7. - 14. Lebensjahr

 
     
      Logo 
 
             

 

Spezialkinderheime

 
     
      Logo 
 
             

 

Durchgangsstationen, Durchgangsheime und Aufnahmeheime

platz
     
        Logo 
 
             

 

Jugendwerkhöfe

platz
 
 Typ A, Typ B, Geschlosener Jugendwerkhof Torgau       Logo
 
             

 

Jugendwohnheime

 
     
      Logo 
 
             

 

Heime für "bildungsfähige schwachsinnige" Jugendliche

 

 
      Logo 
 
             

 

Kombinat der Sonderheime

platz
     
      Logo