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Gedenkstätten

Seit einigen Jahren entstehen in vielen Städten Deutschland Gedenkstätten, die an die Heimerziehung der Vergangen- heit erinnern sollen. Solche Stätten sind wichtig, weil sie zeigen, wozu es kommen kann, wenn Menschen ihrer Ver- antwortung nicht gerecht werden.

Stele am ehemaligen Durchgangsheim Berlin-Alt Stralau

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Am Donnerstag, 28. April 2016, ist um 18 Uhr in der Aula der Thalia - Grundschule in Alt Stralau 34 eine Gedenktafel eingweiht worden. Sie erinnert an das ehemalige Durchgangsheime Alt Stralau in Berlin.
 
 
 
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Von diesem Durchgangsheim aus wurden bis 1989 zahlreiche Kinder auf Heime und Jugendwerkhöfe der DDR verteilt. Das Gebäude glich einem Gefängnis, die Fenster waren vergittert, es waren Einzelzellen (4,5-4,7 qm) eingerichtet, die zur Bestrafung der Kinder dienten.
Zur feierlichen Einweihung ernnerte die Berliner Staatssekretärin Sigrid Klebba an die Zuständ im Heim. Auch Reiner Buchwald (Verein Kindergefängnis Bad Freienwalde), Martin Gutzeit (LStU), Detlef Krenz (Historiker), Doris Nithammer (Bürgerforum Stralau) und Anna von Arnim-Rosenthal (Bundesstiftung Aufarbeitung) machten in ihren Beiträgen auf die Bedeutung des Gedenksteins aufmerksam.

             

 

Gedenkstätte geschlossener Jugendwerkhof Torgau

 
Der Geschlossene Jugendwerkhof in Torgau ist heute eine Gedenkstätte. Es gibt eine feste Ausstellung und jährlich finden dort eine Reihe von Veranstaltungen statt. Häufig sind Schulklassen zu Besuch.
 
 
 
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Initiativgruppe Geschlossener Jugendwerkhof Torgau e.V.
Fischerdörfchen 15
04860 Torgau

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